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Gesundheitstipp: Ab wann ist eine Wunde gefährlich?

Wundinfektionen sind in Entwicklungsländern nach – nach den Unfällen – noch immer die häufigste Todesursache bei 15- bis 30-Jährigen. Das sagt Dr. med. Andreas Bruhin, Leiter für komplexe Wunden am Luzerner Kantonsspital (LUKS). Auch bei uns sind Wunden – vor allem verschmutzte – ernst zu nehmen. Modernste wissenschaftliche Analyse- und Wundtherapieverfahren sorgen für baldige Heilung.
18. Oktober 2023
Lesezeit: 1 Minute
Bruhin Andreas WebseiteBanner
Dr. med. Andreas Bruhin, Leiter für komplexe Wunden am LUKS

Besonders Diabetiker müssen aufpassen. Sie reagieren anders als gesunde Menschen. Ihre Entzündungszeichen können vermindert sein, sie produzieren eventuell auch weniger Eiter. Aber wenn die Wunde grösser wird oder der Blutzucker entgleist, ist es an der Zeit, die Wunde unbedingt einem Arzt, einer Ärztin zu zeigen.

Richtige Reinigung wichtig

Entscheidend bei einer Wunde ist, ob sie verschmutzt ist, etwa nach Gartenarbeiten oder dem Aufenthalt auf einem Fussballplatz. Dann ist die richtige Reinigung wichtig. Am einfachsten ist es, die Wunde erst mal mit klarem Wasser zu reinigen, dann zu desinfizieren und einen Deckverband anzulegen.

Nach 24 Stunden sollte die Wunde kontrolliert, erneut gereinigt, desinfiziert und verbunden werden. Erholt sich die Wunde nicht wie gewünscht, gilt es hausärztlichen Rat zu holen. Es gibt verschiedene Anzeichen dafür, dass sich eine Wunde entzündet: Sie verändert sich innerhalb weniger Tage stark, wird grösser, beginnt eventuell stark zu schmerzen, rötet sich und bildet vielleicht sogar Eiter. In solchen Fällen sollte man auf jeden Fall eine Arztpraxis aufsuchen und die Wunde zeigen.

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